— 62— „wenigſtens nicht für den, welcher bis drei zählen kann; denn Se. Majeſtät der König hatte in ſeinem Wagen die Prinzen ſeine Brüder nebſt den Herzögen von Angou⸗ léôme und Berry, die Königin fuhr mit den Prinzeſſin⸗ nen in einer Kutſche und dann kamen die Exeellenzen wie die Heringe in einem Wagen zuſammengeſchich⸗ tet...
„O, je n'en c'ois'ien, mein Beſter; c'est in- c'oyable*), mein Theuerſter, denn ich habe von den un⸗ zähligen prächtigen Caboſſen kein Auge verwendet...“
„C'est me'veilleux, ma foi,“ ſcherzte ein Dritter; „ſo nach der vierzigjährigen Prinzeſſin Lamballe zu ſtarren, wenn man eine zwanzigjährige reizende He'cé, eine wahre Ci'eé neben ſich hat!“
„Ah, und eine Ci'cé,“ fiel ein Vierter ein,„mit einem Linonkleidchen, das, pa'ole d'honneu', aus Luft gewebt zu ſein ſcheint!“
„Dieſe Schönheit kann ich tagtäglich haben,“ bemerkte der, welcher die Unterhaltung begonnen hatte,„aber der König verläßt nicht alle Tage ſeine Schloſſerwerkſtatt,
*) Von dem oft wiederholten Ausruf„c'est incroyable“ oder„c'est étonnant“ hießen die Pariſer Stutzer eine Zeitlang Incroyables oder Etonnants, ja der Name Incroyable ging zuletzt ſelbſt auf die übermäßige Halsbinde derſelben über.
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