Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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1 léme und Berry ſowie von vielen Großbeamten der Krone begleitet wurde.

Unmittelbar hinter dieſer überaus glänzenden Abthei⸗ Zugs erſchien der König mit der Königin zu er Madame Eli⸗ zeſſin

lung des ſeiner Linken, nach dem Königspaar ab ſabeth, die Herzogin von Orleans und die Prir vom Lamballe.

Alle Perſonen dieſer Proceſſion trugen je eine Wachs⸗ kerze.

Unabläſſig rief die unzählige Volksmenge dem König und ſeiner erhabenen Gemahlin ihre Glückwünſche zu. Es war ein ſo erhebendes Schauſpiel, weil jedermann die Bedeutung deſſelben kannte.

Bernard begab ſich jetzt von ſeinem Standpunkte bei der Kirche Notre⸗Dame mitten unter den Volks⸗ haufen hinter dem Zuge her nach der St. Ludwigskirche, wo der Hof und die Deputirten Meſſe und Predigt hören wollten. Dicht an ihm hielt ſich ſtets ein roth⸗ haariger wild ausſehender Mann, den er ſchon bei der Kirche Notre⸗Dame bemerkt hatte. Er glaubte ſich an ſein Geſicht zu erinnern, obwohl die groben Züge des Mannes gar nicht zu ſeinen feinen Kleidern zu paſſen ſchienen. Es war einer von den Kerkermeiſtern der Ba⸗ ſtille, und zwar wovon Bernard freilich nichts