Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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fort,„die Frau von Perſan erwartet Dich eben auf ein halbes Stündchen und ich werde Deine Geſellſchafterin während Deiner Abweſenheit zu unterhalten ſuchen.“

„Es iſt wohl unbeſcheiden von mir,“ ſagte Char⸗ lotte raſch und beklommen,„wenn ich die Frage zu thun wage, ob ich nicht das Fräulein begleiten dürfe.“

„Das wird ſpäter jedenfalls angehen,“ antwortete der Gouverneur,„ſobald ich Sie den Damen der Officiere des Generalſtabs vorgeſtellt habe... Iſt Ihnen denn meine Geſellſchaft unangenehm?“ ſetzte er lächelnd hinzu.

„O das habe ich nicht ſagen wollen,“ entgegnete Charlotte verlegen;„nur glaubte ich meine Frage durch meine Stellung gerechtfertigt...“

„Leb' wohl, meine Freundin,“ unterbrach Henriette, welche ſich zum Gehen fertig gemacht hatte,„in einem halben Stündchen ſehen wir uns wieder.“

Charlotte erhob ſich, um ihre„Freundin“ zu be⸗ gleiten und ſich dann ohne weiteres in ihr Zimmer begeben; aber der Hausherr wendete ſich ſo, daß er ihr den Weg vertrat, indem er zu ſeiner Tochter ſagte:

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„Meine Grüße, Henriette! Viel Vergnügen!“ Nach dieſen Worten machte er die Thür zu und bat Cjarlotten, wieder auf dem Sopha Platz zu nehmen. Se konnte nun nicht wohl anders als gehorchen, wenn 11789. I.

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