Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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worin„der gute Bernard“ mit„dem zuverläſſigen Bo⸗ rel ſtand, immer mehr in ſeinem Argwohn.

„Nun denn,“ rief er in heftigem Zorn über eine ſolche Behandlung, deren Grund er ſo wenig durchſchaute,„dann ſoll der Tyrann auch meine Charlotte nicht lange haben!“

Bei dieſen Worten wickelte er die aufgefundenen Papierſtückchen in ein Couvert, ſteckte es in ſeine rechte Seitentaſche und ging direct zum Gouverneur, bei wel⸗ chem er bisher faſt immer Zutritt gefunden hatte. Er wollte ſich völlig von deſſen Verrätherei überzeugen. Darüber nachſinnend, wie doch de Launoy in ſeiner Tyrannei ſo ſicher geworden ſein müſſe, indem er nämlich jedenfalls die Concepte ſeiner Briefe in den Maculatur⸗ korb geworfen hatte, aus welchem die Papiere der Knaben offenbar genommen waren, ſchritt er langſam

vorwärts. Da aber überreichte ihm mitten im Hofe ein“

Bedienter des Gouverneurs ein Billet mit dem Befe daß er ſogleich nach Verſailles aufrechen ſollte.

Wir laſſen den jungen Mann in ſeiner Zerknirſchung dahin abgehen, wo er jedenfalls mehr zu ſehen bekommt als in der Baſtille, indem dort am 5. Mai die General⸗ ſtaaten eröffnet werden ſollten, hier aber alles ſeinen ge⸗ wöhnlichen Gang fortging, nur daß im Hauſe des Herrn

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