Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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trieb ſie bald wieder vorwärts man nichts mehr von ihnen.

und in kurzer Zeit hörte

Die beiden Liebenden nahmen jetzt denſelben Weg. An dem Spielplatze der Kinder ſahen ſie no

ch einige zer⸗ brochene Thonkugeln und mehrere beſchriebene Papiere

liegen, worein ſie gewickelt geweſen zu ſein ſchienen. Ber⸗

nard bückte ſich danach und ſah zu ſeinem größten Er⸗ ſtaunen

die Handſchrift des Gouverneurs, welcher doch ſehr ſelten etwas Schriftliches von ſich gab, ſt

ondern alles lieber gleich mündlich abmachte. Neugierig geworden,

hob der junge Mann alle dort befindlichen Papierſtuͤckchen auf und verbarg ſie einſtweilen in ſeine Weſtentaſche. Charlotte Vanner war in tiefes Sinnen verſun⸗ ken geweſen und hatte kaum bemerkt, was ihr Geliebter that. Sie fühlte bereits, daß ſie ihre neue Stellung nur ertragen würde, weil ſte einträglich war und ihren armen Eltern eine hinreichende Unterſtützung ſicherte. Der Gou⸗ verneur hatte ſie mit

ſo ganz eignen Augen angeſehen, daß es ihr unheimlich

geworden war, und ſein Benehmen war bereits am erſten Abend zutraulicher geweſen als es gegen eine Geſellſchaftsdame

ſeiner Tochter hätte ſein ſollen.

Daher ihr Sinnen und daher beſonders auch ihr Sinnen auf einen Wechſel ihrer Stellung.

Bernard riß ſte aus ihrem Hinbrüten.