Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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welche hier des Nachts die Runde machten, um ſich von der Wachſamkeit der Schildwachen zu überzeugen.

Neben dem Eingangsthore ſtand ein Wachthaus, wo⸗ rin ſich allnächtlich zwei Schildwachen befanden, um den Ankommenden auf etwaige Fragen Antwort zu geben oder dieſelben nach Befinden einzulaſſen. Es giebt Leute, welche ſagen, man habe den Eingang in die Baſtille zuweilen leichter gefunden als den Ausgang.

Durch dieſes Thor gelangte das Paar in den äußern Hof, wo ſich die Caſernen der Invaliden und der von Zeit zu Zeit nach der Baſtille beorderten Schwei⸗ zer, ferner die Pferdeſtälle und Wagenſchuppen des Gou⸗ verneurs und endlich noch ein zweites Thor nach dem Arſenal hinaus befanden.

Ueber die ſogenannte Zugbrücke de l'Avaneé und durch ein andres Thor mit einem Wachthauſe kamen ſie in einen zweiten Hof mit der Wohnung des Gouver⸗ neurs de Launoy; dieſer gegenüber war eine 17 Klafter lange Fronte und rechts davon noch ein Gebäude mit einer Küche und den Baͤdern.

Aus dieſem Hofe gelangten ſie abermals über eine Zugbrücke an ein Eiſengitter, dem ſich kein Gefangener bis auf drei Schritte nähern durfte, ohne von der dort poſtirten Schildwache das Aeußerſte zu beſorgen. Hinter