Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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vorigen Tages in Paris eingetroffen war. Bernard

hatte ſie dem Gouverneur und deſſen Tochter bereits vor⸗ geſtellt und die Erlaubniß

der Stadt bekannt zu machen. Jetzt kamen ſte zurück,

um in dem Schloſſe herumzugehen, das ihnen zum ge⸗

meinſchaftlichen Aufenthalte dienen ſollte.

erhalten, ſie ein wenig mit

Nach vielfachen Bemühungen ware

ren die beiden jun⸗ gen Leute am Ende der Stro

aße St. Antoine angekom⸗ men und hatten rechts die Baſtille mit ihren acht

runden Thürmen vor ſich. Ach, wohl hing Charlotte

am Arme ihres Geliebten und fühlte wie früher den ſanften Druck dieſes Arms, aber ſte luſtwandelten doch nicht am Ufer des Genferſee's! konnte ſich beim Anblick dieſer geheimnißvollen Feſte eines unheimlichen Gefühls nicht erwehren.

Das arme Kind

Vermeiden wir indeſſen, alle Wechſelreden der Lieben⸗

den mitzutheilen, um dieſe ſo ſchnell als möglich durch die Höfe und Gänge der Zwingburg zu begleiten.

Die ganze Feſtung war umgeben, der nur Stande des

mit einem trocknen Graben bei Regenwetter oder einem hohen Fluſſes mit Waſſer angefüllt wurde. Auf dem ringsherum laufenden 36 Fuß hohen Gemäuer be⸗ fand ſich eine 3 ½ Fuß breite Galerie für die Offieiere,