Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Höre, guter junger Mann, Du ſcheinſt zu etwas Höherem geboren zu ſein als zeitlebens die Musquete zu tragen... und ich könnte Dir behülflich ſein...

Wenn Ew. Gnaden glauben, daß es in meinen Kräf⸗ ten ſteht...

Ja gewiß... Die ganze Bürgerſchaft iſt unruhig, zur Empörung geneigt; man kann namentlich nicht wiſ⸗ ſen, wozu ſie in Verſailles nach Eröffnung der Reichs⸗ ſtände zu ſchreiten fähig iſt nicht wahr?

Ich hoffe Beweiſe zu liefern, antwortete Bernard etwas beklommen.

So beobachte zunächſt die Pariſer Bürgerſchaft. Hier in der Hauptſtadt beſuchſt Du als Stutzer alle Gaſt⸗ häuſer und Bälle... auf letztere kann meine Tochter mitgehen, die bereits inſtruirt iſt... Kommt dann die Vanner, ſo mag ſie meiner Henriette beiſtehen Kurz, Du ſpürſt mir alles Verdächtige auf, hörſt Du?

.. Verdächtig iſt, wer die Regierung tadelt oder die frechen Schriften der Neuerer lieſ't; ſtrafbar iſt, wer zum Widerſtand gegen die Anordnungen der Regiernng auf⸗ fordert...

Das habe ich begriffen, unterbrach Bernard,

.. Du biſt mir ganz treu 7

nur in es mir noch nicht recht deutlich, wie weit Sie