Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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innern Hof nach dem Hotel des Gouverneurs im zweiten Hofe zurück zu machen.

Er ward von De Launoy und ſeiner Tochter Hen⸗ riette äußerſt freundlich aufgenommen. Der Gouverneur war ein wohlgewachſener Mann von etwa funfzig Jahren, deſſen Geſicht ganz angenehme Züge hatte, obwohl das düſtre Feuer ſeiner Augen nicht eben Zutrauen einflößen mochte. Die ganze Figur war in einen großen brocate⸗ nen Schlafrock gehüllt. Seine ſehr häuslich gekleidete Tochter ſchien von ihm nichts zu haben als einen Anſatz zu etwas ſtarken Augenbrauen und die kohlſchwarzen Haare.

Nun, mein Sohn, redete De Laun oy den Ein⸗ getretenen an,bringſt Du uns bald Nachricht von Dei⸗ ner Landsmännin? Ich bin ſehr neugierig. Clavieère's Verwandte haben die genaueſten Erkundigungen einge⸗ zogen und für das Mädchen beinahe ſo warm geſprochen als Du...

Ew. Gnaden wollen ſich überzeugen, daß ich nichts geſagt habe, als was mit meiner Ueberzeugung vollkom⸗ men übereinſtimmte, verſetzte Bernard erröthend.

Ich habe auch noch keinen Augenblick daran ge⸗ zweifelt, ſagte De Lau noy lächelnd,übrigens em⸗

pfiehlt ſich die Schönheit in der ganzen Welt, zumal