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hohen ſtattlichen Hut darauf, nahm das blanke Gewehr in den Arm und ſteckte Charlottens Brief in die linke Bruſttaſche, ſo daß er von jedem Schlage ſeines Herzens getroffen wurde.
Aus dem äußern Hofe, wo ſich die Caſernen neben den Pferdeſtällen und Wagenremiſen des Gouverneurs De Launoy befanden, ging Bernard ſchnell an der Schildwache vorbei und überſchritt die jetzt wie gewöhn⸗ lich niedergelaſſene Zugbrücke de l'Avancé, machte nun im zweiten Hofe vor der Wohnung des Gouverneurs ſeine militäriſchen Honneurs, ließ ſich am andern Ende das Ciſengitter öffnen und ſtand bald im dritten Hofe und vor dem Gebäude mit den Officierswohnungen.
Louis de Flue hatte ſeit kurzem vom Gouverneur das Commando über die 32 Schweizer vom Regimente Salis⸗Samade überkommen, welche ſich dermalen zur Unterſtützung der 82 Invaliden in der Baſtille befanden, und nur die Leitung der beiden Kanoniere von der Com⸗ pagnie Monſtigni hatte ſich De Launoy perſönlich vor⸗ behalten. Dieſer hatte dem neuen Commandanten den jungen Bernard angelegentlich empfohlen, weil derſelbe trotz ſeiner Jugend vielen Ernſt im Dienſte zeigte und ſehr viel verſprach. Als am 6. Mai des vorigen Jahres Parlamentsräthe mitten in ihrem Berathungsſaale ver⸗
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