Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Nie waren die Umſtände günſtiger, Reformen zu erzwin⸗

gen, denn alle Gemüther ſind aufgeregt. Schon haben 1 die Notabeln im vorigen Jahre den Schleier zerriſſen, welcher die Myſterien der frühern Verwaltung eingehüllt 1 d hatte, täglich durchleuchtet die Fackel der Philoſophie 1

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mehr und mehr die Schlupfwinkel der Regierung, die Rechte des Buͤrgers ſind an den Tag gekommen, der a Menſch iſt wieder zu ſeiner urſprünglichen Würde er⸗ 3 hoben, eine heilige Begeiſterung durchweht die ganze Staatsgeſellſchaft, in allen Provinzen ſind bereits Schutz⸗ vereine zuſammengetreten... Insbeſondere iſt Folgen⸗ des zu erwägen: Die gegenwärtige ſehlerhafte Regie⸗ rungsform darf nicht fortbeſtehen; die Nichtvollziehung der Geſetze und die Willlkürherrſchaft ſind eine von den Urſachen der ungleichen Beſteuerung; das traurige Schwan⸗ ken der Ordonnanzen muß aufhören; die Schwäche der vollziehenden Gewalt und die Mißbräuche der Finanz⸗

verwaltung ſind abzuſtellen; die Nation iſt berechtigt,

nicht nur die Steuern zu bewilligen, ſondern alle Geſetze ohne Ausnahme gutzuheißen oder zu verwerfen; beim Conſtitutionsentwurf in den Generalſtaaten muß alles Gute aufgenommen werden, was man in der Verfaſſung der Schweiz, Englands und Nordamerika's findet...

Ha, ha, ha! lachte Borel,dieſe drei Länder ſind

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