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Text ohilo⸗ neſen,
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ſagen wir, geſtattete die Vorſehung, daß in dem Augen⸗ blick, wo Chriſtofero Colombo ſeine Reiſe unternehmen wollte, in dem Augenblick, wo mit ſeinem letzten Walle das Reich der Kalifen in Spanien fiel, der Neffe einer der vertrauteſten Freundinnen der Königin, um darüber den Verſtand zu verlieren, in ein Mädchen verliebt war, das er zu heirathen keine Hoffnung hatte. Wir bitten die Liebe um Verzeihung, daß wir ſie in die Zahl der kleinen Urſachen ſetzen. Doch, klein oder groß, die Urſache brachte eine un⸗ geheure Wirkung hervor. Wir haben die Urſache genannt, nennen wir die Wirkung. Dieſer Neffe, man weiß ſchon ſeinen Namen, war Don Inigo Velasco, Graf de Haro. Dieſe Tante war Beatrix, Marqueſa de Moya. Die Königin hatte aber keine ſo zärtliche Freun⸗ din, keine ſo innige Vertraute wie die Marqueſa de Moya.— Wir bezeichnen dieſen Umſtand der Erinne⸗ rung wegen und werden ſogleich bierauf zurückkommen. Velasco hatte beſchloſſen, mit ſeinem Leben ein Ende zu machen, und wenn er ſich nicht zehnmal ge⸗ tödtet, ſo verhielt ſich dies ſo, weil, wie vor allen ent⸗ ſchloſſenen Herzen, der Tod vor ibhm zurückgewichen war. In den Kriegen, welche die katholiſchen Könige gegen die Mauren verfolgten, hatte er beſtändig in der erſten Reihe geſtritten: er⸗ war bei dem Sturme der Feſtungen Illora und Moelin, dieſer zwei Baſtillen, welche ſo wichtig für die königliche Stadt, daß man ſie die zwei Augen von Granada nannte; er war bei der Belagerung von Velez, als der Zagal Abd Allah die Aufhebung der Belagerung dieſer Stadt zu bewirken verſuchte und mit einem furchtbaren Verluſte zurück⸗ geſchlagen wurde; er war bei der Einnahme von Gibal⸗ jaro, als die Stadt von Ibrahim erſtürmt und der Plünderung preisgegeben wurde; er war endlich unter


