Teil eines Werkes 
1. Bd. (1847)
Entstehung
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Die eiſerne Maske.

Wenn ich Ihre Worte auslegen darf wie ich will, ſo dürfte..

So dürften Sie mir, wenn es in Ihrer Macht ſteht, ein Portrait des Herzogs bringen.

Glücklicherweiſe habe ich deren zwei eben hier; das eine ſtellt den Herzog, das andre doch ſehen Ew. Ma⸗ jeſtät ſelbſt zu.

Ah! rief die Königin unwillkührlich aus, als ſie das runde, volle Geſicht, die griechiſche Naſe, die großen Au⸗ gen und herrlichen Locken des einen von dieſen Köpfen ſah;das iſt Buckingham!

Suchen Sie keinen andern, antwortete die Herzogin lächelnd,denn neben ihm verſchwindet ſelbſt dieſes ſchöne Portrait des königlichen Bräutigams.

Einige Zeit trennten ſich die Blicke der Königin gar nicht von dem Bildniſſe des Herzogs; dann ſagte ſie, plötz⸗ lich aufſtehend:

Nicht wahr, Herzogin, Sie ſind meine treue Freun⸗ din? Verlaſſen Sie mich jetzt, um mich morgen gar nicht zu verlaſſen. 3

Der Königin Hand küſſend, empfahl ſich die ſchöne Intriguantin, während Anna ſich nach ihrem Schlafzim⸗ mer bringen ließ. An der Thür des Saales, wo das oben mitgetheilte Geſpräch ſtattgefunden hatte, ſtand nur noch die ältliche Verneuil, welche zur Herzogin ſagte, ohne daß dieſe ſchicklicherweiſe hätte ausweichen können:

Bei der Erzählung von dem Balle, welcher Sie einſt ſo entzückte, waren Sie nicht ganz vollſtändig; Sie ver⸗ gaßen eine Aeußerung des Herzogs von Buckingham, welche jedenfalls ihres Eindruckes nicht verfehlt hätte.

Nämlich? fragte die Herzogin von C hevreuſe, die Thürklinke in der Hand.*

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