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ſchichtsſchreiber ebenſo unerklärlich geblieben iſt, als es für die Hiſtoriker des Alterthums der berüchtigte Halt Hannibals in Capua war.
Es gingen indeſſen große Ereigniſſe, mit denen wir den Leſer bekannt zu machen genöthigt ſind, während dieſes Jahres in Erfüllung.
Das wichtigſte von dieſen Ereigniſſen war un⸗ ſtreitig das, daß Calais den Engländern durch den Herzog Franz von Guiſe wieder genommen wurde. Nach der verhängnißvollen Schlacht bei Crécy, welche Frankreich ſeinem Untergange ſo nahe gebracht, als das Mißgeſchick von Saint⸗Quentin, hatte Eduard III. Calais zu Waſſer und zu Land angegriffen: zu Waſſer mit einer Flotte von achtzig Segeln, und zu Land mit einem Heere von dreißigtauſend Mann. Obgleich von einer durchaus nicht zahlreichen Garni⸗ ſon vertheidigt, aber unter die Befehle von Jean de Vienne, einem der bravſten Feldherren ſeiner Zeit, geſtellt, hatte ſich Calais erſt nach einer einjährigen Belagerung und nachdem ſeine Einwohner das letzte Stück Leder gegeſſen, das ſich in der Stadt fand, ergeben.
Seit jener Zeit, das heißt ſeit zweihundert und zehn Jahren, hatten ſich die Engländer, wie ſie es heute mit Gibraltar thun, nur damit beſchäftigt, Calais uneinnehmbar zu machen, und ſie glaubten, es ſei ihnen dies ſo ſehr geglückt, daß ſie gegen das Ende des vorhergehenden Jahrhunderts über das Hauptthor der Stadt eine Inſchrift hatten ein⸗ graben laſſen, die ſich durch folgende vier Verſe über⸗ ſetzen ließ:


