Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Dandelot war der Meinung, der Prinz von Savoyen und der König von Spanien werden un⸗ mittelbar gegen Paris marſchiren.

Was Moonnet betrifft, ſo überſtieg eine ſolche Frage die Höhe ſeiner ſtrategiſchen Einſichten; da aber der König durchaus wollte, daß er eine Mei⸗ nung ausſpreche, ſo trat er der von Dandelot bei.

Es war alſo Stimmenmehrheit bei dem Punkte,

die Sieger werden keine Zeit verlieren, und die Be⸗

ſiegten haben folglich auch keine Zeit zu verlieren.

Auf der Stelle wurde beſchloſſen, nachdem ſie einige Minuten geruht, ſollten die zwei Boten, Dan⸗ delot auf ſeiner Seite und Yvonnet auf der ſeinen, der Eine und der Andere beauftragt mit einer Miſſion abgehen, welche der ſocialen und militäriſchen Stel⸗ lung entſpräche, die beziehungsweiſe Jeder von ihnen inne hatte.

Dandelot ſollte Catharina von Medici nach Paris begleiten. Heinrich, der die Nachbarſchaft des Fein⸗ des nicht verlaſſen wollte, ſchickte die Königin ab, um einen Aufruf an den Patriotismus der Pariſer Bürger zu richten.

Yoonnet ſollte nach Laon abgehen, Briefe vom König dem Herzog von Nevers übergeben, es unter irgend einer Verkleidung verſuchen, um das ſpaniſche Heer herumzuſtreichen und die Abſichten des Königs von Spanien hinſichtlich des Planes, den dieſer be⸗ folgen wolle, zu ergattern. Es waren viel Chancen vorhanden, daß der, welcher mit dieſer gefahrvollen Sendung beauftragt war, gefangen und gehenkt wurde, doch dieſe Idee, welche durch die Erinnerun⸗ gen, die ſie in ihm zurückrief, Nvonnet in der Fin⸗

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