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ich verwundet bin und im Sterben liege, dann will ich nach ihm ſchicken. Jetzt will ich ihn nicht anreden.“
Der Courier der Königin und ſein Begleiter kamen an
rd, und das Schiff lichtete wieder die Anker und dampfte durch den Bosporus in die wilden, tobenden Wellen des „Fena Kara degniz“ und Charles legte ſich zur Ruhe, ohne ſich jenen Beiden zu nähern. Aber am kühlen Morgen, als das Schiff nach Nordweſten ſteuerte und der Tag roſig auf der fernen thraciſchen Sierra aufglühte, da war Charles auf dem Verdecke, und wie er einen Augenblick in ſeiner Beſchäftigung innehielt, um nach Weſten zu blicken und ſich zu erinnern, welches Land und welche Gebirge nördlich von Conſtantinopel lägen, ſagte hinter ihm eine ruhige Stimme: „Geht und ſucht mir Kapitän Croker, mein Freund.“ Er wandte ſich um und ſtand General Mainwaring gegenüber.
Das Ganze währte nur einen Augenblick; aber ihre Augen begegneten ſich. Der General machte eine Be⸗ wegung der Ueberraſchung; doch er erkannte ihn nicht. Charles' Schnurrbart hatte ihn ſo ſehr verändert, daß dies nicht zum Verwundern war. Er fürchtete, der Genera könne ihn noch einmal aufſuchen; allein, das geſchah nicht. Es waren gar geſchäftige Zeiten. Noch am ſelben Abende
langten ſie in Varna an.
Die Leute ſahen einander mit verdrießlichen Blicken an. Eben war die franzöſiſche Expedition in einem kläg⸗ lichen Zuſtande aus Kuſtendſchi eingetroffen und die Armee verfaulte in Unthätigkeit. Ihr wißt das Alles ſo gut, als ich's Euch erzählen könnte; was uns aber in dieſem Augen⸗ blicke mehr intereſſirt, iſt, daß Lieutenant Hornby am Typhus darnieder gelegen hatte und ſich jetzt in ſehr lang⸗


