Teil eines Werkes 
3. Bd. (1863)
Entstehung
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Darauf erzählte Charles ihm Alles. Hornby hatte von Lord Welter ſchon genug erfahren, um den Zuſammen⸗ hang zu begreifen.

„Ihre Schweſter! Können Sie mir helfen, Horton? Von Ihnen wird ſie ſicherlich Vernunft annehmen. Wollen Sie Ellen überreden, mich zu erhören?“

„Nein“, ſagte Charles.„Sie hat Recht gehabt. Sie ſind toll. Ich will Ihnen nicht behülflich ſein in einer Sache, die Sie Ihr Lebelang bitter bereuen würden. Sie müſſen ſie vergeſſen. Ellen und ich ſind entehrt und wir müſſen fortgehen und mit einander irgendwo unſere Schande verbergen.“

Was Hornby hierauf geantwortet haben würde, können wir nicht ſagen; denn in dieſem Augenblicke trat Adelaide aus dem Zimmer und ſchritt ſchnell durch den Vorſaal, indem ſie ihm im Vorübergehen gute Nacht wünſchte. Sie erkannte weder Charles, noch ſchien ſie überraſcht, Hornby mit ſeinem Reitknechte ſprechen zu ſehen. Niemand, der einen oder zwei Tage in Lord Welter's Hauſe gelebt hatte, erſtaunte mehr über irgend Etwas, das er dort ſah.

Dann ſagte Charles zu Hornby— mehr, wie wenn er deſſen Herr geweſen wäre, als ſein Diener:

„Warten Sie hier.“ Hierauf trat er ſchnell in das Zimmer, in welchem Lord Welter allein ſaß und ſchloß die Thür ab. Hornby hörte, wie er den Schlüſſel umdrehte, und harrte dann im Vorſaale in geſpannter Erwartung auf das, was vor ſich gehen würde.

„Auf der Stelle wird's eine Balgerei geben“, ſprach er bei ſich,„und dieſer ritterliche Narr, der Charles, hat ſich mit ihm eingeſchloſſen. Ich wollte, Welter ſchickte nicht

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