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Dann machte er einen neuen Umweg, doch einen kürzeren; endlich gab er ſeinem Pferde die Sporen und trabte ent⸗ ſchloſſen die kurze Fahrſtraße nach dem Hauſe hinauf. Er gab Charles die Zügel und ging feſten Schrittes hinein.
Charles führte die Pferde in den Stall und begab ſich in die Bedientenſtube oder in das Zimmer, welches in Lord Welter's etwas beſchränkter Wohnung als ſolches diente. Niemand war darin. Alle Diener hatten beim Diner zu thun, und Charles blieb unbeachtet. Nach einer Weile brachte ihm ein kleiner Page, der, an der offenen Thür vorübergehend, einen fremden Diener bemerkt hatte, eine Kanne Bier und einen Newgate⸗Kalender. Der junge Herr lenkte ſeine Aufmerkſamkeit auf einen in beſagtem Werke enthaltenen Holzſchnitt, welcher eine Dame dar⸗ ſtellte, die mit einem Hackmeſſer den Leib ihres Gatten tranchirte, unter Aſſiſtenz eines Judenbengels, der abge⸗ bildet war, wie er eben mit einem der abgelöſten Beine ab⸗ ſpazirte, während die Dame ſich zu ferneren Anſtrengungen rüſtete. Nachdem der Knabe Charles empfohlen, den dazu gehörigen Text zu leſen, da er ihn ziemlich»piquant« finden würde, ging er ſeiner Wege und ließ ihn allein.
Das Diner erreichte mit der Zeit ſein Ende, und nach einer Weile herrſchte Stille im Hauſe— eine ſo tiefe Stille, daß Charles aufſtand und das Zimmer verließ. Er fand bald den Weg zu einem andern Gemache; doch war auch hier Alles ſtill und finſter, obgleich es noch nicht ſpäter als halb zehn Uhr war.
Er blieb im dunklen Gange ſtehen, überlegte, wohin er ſich nun wenden ſollte, und beſchloß, nach dem Zimmer


