Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Jetzt begannen ſie durch den Nebel die Leute zu er⸗ kennen, die ſich am Strande verſammelt hatten. Der Haupt⸗ knäuel war auf einer Stelle zuſammengedrängt; aber Einzelne, die keine Ruhe hatten, ſchweiften rechts und links von ihm ab, gehend und kommend. An dieſem Punkte hoff⸗ ten ſie einzulaufen. Ihr Boot war anſcheinend das letzte, das ſich noch draußen befand, und das ganze Dorf beob⸗ achtete ſie mit der höchſten Angſt.

Jetzt hörten ſie noch ein anderes Getöſe, als das Heu⸗ len des Windes in ihrem Takelwerk und das Toſen des Waſſers um ſie her einen unausgeſetzten Donner, der immer lauter wurde, je weiter das Boot dahin ſchoß. Es war das Donnern der Brandung, und als ſie vorwärts ſchauten, konnten ſie eben den Kamm derſelben erblicken, wie er wüthend in die Höhe ſpritzte.

Es war ein ängſtlicher Augenblick. Sie hatten die Röcke und Stiefeln abgeworfen und ſtanden in Hemd⸗ ärmeln zum Sprunge bereit, falls ein ſolcher nöthig werden ſollte. Und der alte Mann war am Steuer. Sie ſahen, wie ſich die Wogen zu kreiſeln begannen. Jetzt waren ſie mitten darin. Dann warf ſie das Waſſer hin auf den Sand, und drei tapfere Burſchen vom Ufer rannten vor⸗ wärts, um die Ketten einzuhaken; aber ſie kamen zu ſpät. Brüllend wie ein hungriger Löwe, kam die See zurück; das arme Boot ſchlug um und empfing die ganze Wucht des Waſſers auf ſeiner Breitſeite. Im nächſten Augen⸗ blicke waren ſie Alle betäubt und geblendet im Waſſer, und verſuchten, ſich gegen den Rückſchlag der Brandung auf⸗ recht zu halten, die ihnen faſt bis an die Hüften reichte. Der alte Meiſter Evans ſtand zunächſt bei Marſton. Er