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falſchen Boden geſtellt. Siehſt Du nicht ein, daß Du keine andere Spur von Grund hatteſt für das, was Du ſagteſt, als Deinen perſönlichen Argwohn? Des Mädchens eigene Angabe über die Sache ſcheint natürlich genug: daß ſie nämlich mit Deinem heiligengleichen Bruder ſpazieren ging, und der Pfaff' ſie fand und ihnen einen gehörigen Floh ins Ohr und den Kopf zurecht ſetzte.“
„Ich halte den Menſchen für einen großen Schurken“, ſagte Charles.
„Vielleicht thue ich's auch“, entgegnete der Andere, „doch werd ich's ihm nicht eher ſagen, als bis ich es be⸗ weiſen kann. Den Streit zwiſchen William und ſeiner Schweſter betreffend, den Du am Abende Deiner Heim⸗ kehr mit angehört haſt, ſo beweiſt derſelbe nichts weiter, als daß das Mädchen mit irgend wem zu weit gegangen iſt. Aber mit wem? Was haſt Du gethan, daß er zu ſagen wagt, er wolle Dich zerdrücken wie eine Motte?“
„Ach, nur. Großthuerei; ich halt's für nichts weiter! Du hätteſt ſehen ſollen, wie wüthend er drein ſchaute, als er es ſagte!“
„Ich bin froh, daß ich ihn nicht geſehen habe. Reden wir nicht länger von ihm. Iſt jenes ſüße kleine Vögelchen Mary Corby?“
„Du weißt, daß ſie es iſt.“
„Nun ja, ich weiß es allerdings; aber ich wollte nur einen Vorwand haben, den Namen noch einmal ausſprechen zu können. Charles, Du biſt ein Narr.“
„Welch' eine große Entdeckung Du da machſt“, ſagte Charles lachend;„doch was habe ich denn wieder be⸗ gangen?“
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