Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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nen Herren von Ravenshoe waren. Ladi Alicia war, wie bereits erwähnt, eine Tochter von Lord Ascot, der, ein Staunton, einer ſo ſtreng proteſtantiſchen Familie ange⸗ hörte, wie es in England nur eine gibt. Sie verliebte ſich in den ſchönen, katholiſchen jungen Squire, ließ ſich von ihm entführen, vertauſchte nicht nur ihren Namen, ſondern, zum Schrecken ihrer Familie, auch ihren Glauben, und wurde, gleich allen Convertiten, weit bigotter als ihr bequemer Gemahl. Sie brachte wenig oder kein Geld in die Familie und ſcheint, nach dem Portrait, das von ihr vorhanden, ſehr ſchön und erſtaunlich dumm geweſen zu ſein.

Zwei Jahre nach ſeiner Vermählung wurde dieſem charakterſtarken Gattenpaare ein Sohn geboren, welcher in der Taufe den Namen Denſil empfing.

Dieſer junge Herr ſcheint bis zu ſeinem einundzwan⸗ zigſten Jahre dahingelebt zu haben, ſo ziemlich wie alle anderen jungen Herren. Da jedoch beſchloſſen die im Con⸗ elave ſitzenden höhern Gewalten, daß er nach London gehen und die Welt kennen lernen ſollte. Er nahm alſo die geziemenden Warnungen wider den Teufel und alle fleiſchlichen Lüſte entgegen und brach auf, um die Welt zu ſehen. In kurzer Zeit lief beim Beichtvater der Familie, und durch ihn bei Vater und Mutter, die Nachricht ein, daß Denſil allerdings ſehr befliſſen ſei in der Welt ſich umzuthun, als der unzertrennliche Gefährte nämlich jenes großen Dandy unter den radicalen Atheiſten, des hoch⸗ ehrenwerthen Grafen von Saltire, mit dem kein Menſch Pigquet ſpielen könne, ohne ſich zu Grunde zu richten; daß er in Geſellſchaft von Mademoiſelle Vaurien, vom Drurh