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Die Diakonissin : ein Lebensbild / von Karl Gutzkow
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wenn dann

mit väterlicher Herzinnigkeit. Man forſchte nach gegenträte, 4. 3* Wolmars Befinden. Noch hab' ich ihn nicht geſehen,

ſagte er, aber die Zeit wird nicht mehr fern ſein.

Fragen Sie Er zeigte auf ein weibliches Weſen,

das in den Gängen erſchien und ſchon in der Ferne

6 mit einer Handbewegung Schweigen bedeutete.

i Es war Juliane. Nach den erſten Ausbrüchen 6

nZuſtnd des Schmerzes und des Dankes am Herzen der Freun⸗ din antwortete dieſe auf Conſtanzens drängende Fra⸗

P gen: Wie gern möcht' ich Euch Alle zu ihm führen!

Doch läßt ſichs noch nicht wagen. Er iſt in ſeinem

men Hoſe Zimmer, lieſt, arbeitet an einem gelehrten Werke, das

er herausgeben will. Ich las, was er niederſchrieb. gb Gu⸗ Es iſt licht und klar. Nur der Gegenſtand betrübt hoen mich. Er ſchreibt über den Selbſtmord. Die Freunde erſchraken. Dennoch, fuhr Juliane fort, ſeh' ich darin keine Gefahr, wenn man dem Gedankengange, der ſich in ihm gebildet zu haben ſcheint, nur mit Aufmerkſamkeit folgt. Er kennt ſeinen Zuſtand und grübelt über ihn Um Gotteswillen, warf Conſtanze ein, wenn ihn die Verzweiflung über ſich ſelbſt, Mitleid, Beſchämung über ſich ſelbſt zu einem Schritte verleitete 1 Sei ohne Sorge, entgegnete Juliane, die ſchon

t, wo eine rrte Gun⸗ reunde an⸗ it weißen

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