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Während Deidesheimer den Freund herzlich be⸗ glückwünſchte, umarmte und küßte Suſanne die Braut des Mannes, der ihr ſelbſt zugedacht geweſen.
„Welches Glück, daß wir uns noch einmal ſehen, daß wir alle noch einmal gemüthlich zuſammenſitzen können hier im weichen, warmen Neſte, ehe die große Tour über das Weltmeer beginnt!“ ſagte Deideshei⸗ mer in einer zwiſchen Fröhlichkeit und Rührung mit⸗ ten inne ſchwebenden Stimmung.
„Und welche Beruhigung, daß wir Sie in ſo lie⸗ ben, guten Händen zurücklaſſen!“ ſtimmte Suſanne ein.
Und nun ging es allſeitig ans Erzählen.
Deidesheimer und Suſanne ſprachen ſo warm von Herrnhut und wärmer noch von der alten Frau Voll⸗ mer, daß Vollmer die Thränen in die Augen traten.
Vollmer erzählte dann wieder von Valentin, von deſſen Frau und den ſchweren, bangen Tagen, die beide durchgemacht, und Eveline zitterte während der lebendigen Schilderung deſſen, was ſie zum Theile ſelbſt miterlebt hatte, vor nervöſer Aufregung.
Von der ergreifenden Schlußſcene, die ſich im Spital von Dijon zwiſchen Vollmer und Valentin ab⸗ geſpielt hatte, erzählte Vollmer natürlich nicht— über ſie und die Art, wie ſich Vollmer und Eveline gefun⸗ den, blieb ein geheimnißvoller Schleier gebreitet.


