Teil eines Werkes 
4. Bd. (1867)
Entstehung
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ſein Rachewerk gegen Cäſar weiter führen zu können, den er haßte wie keinen zweiten Menſchen auf der wei⸗ ten Welt.

Er hatte mit unausſprechlicher Schadenfreude Cäſar nach Antium ziehen ſehen.

Dieſe Schadenfreude ſteigerte ſich zu einem wahren Triumphgefühle, als man ihn herbeiholte und ihm ſagte, daß das Kreuz, das vor dem Landhauſe Cäſar's aufgerichtet würde, für ihn beſtimmt ſei.

Die plötzliche Sinnesänderung Cäſar's, der ihn frü⸗ her begnadigen zu wollen geſchienen hatte und nun ohne ein äußerlich greifbares Motiv den Befehl zu ſeiner Hinrichtung gab, ſagte ihm deutlich, was im Innern des Landhauſes von Antium vorgegangen ſei und wie gut die Streiche, die er gleichſam mit unſicht⸗ barer Hand gegen Cäſar's Hausfrieden geführt, ver fangen haben mußten.

Wenn der noch vor kurzem zur Milde geſtimmte Cäſar, kaum daß er das Landhaus von Antium betre⸗ ten, den Befehl zur Hinrichtung des Kappadociers an Ort und Stelle gegeben, ſo war es eine ausgemachte Sache, daß Cäſar durch ſeine Gemahlin Kenntniß da von erhalten, daß dieſer ſeine beiden Geliebten in räthſelhafter Weiſe zugeführt worden, und daß er den Zuſammenhang der Dinge errathen und die