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Was half es dieſen nun, daß ſie ſich eine Reiterei gebildet, indem ſie in Unteritalien alle Pferdeheerden aufgegriffen hatten? Sie konnten mit ihren Pferden nicht gegen Wall und Graben anſtürmen, und es dauerte wohl nicht lange, ſo ging ihre Cavallerie zu Fuß und ſchlachtete die Pferde, auf denen ſie in beſſern Tagen geſeſſen.
Aber eines Tages gefror das übermüthige Lächeln, mit dem Craſſus aus ſeinen unangreifbaren Verſchan⸗ zungen nach Bruttien hinüberſah.
Spione hatten ihm die Nachricht zugetragen, daß eine Piratenflotte in Sicht ſei und Miene mache, mit dem Heere des Spartacus zu fraterniſiren.
Mit einem Male wurde es Craſſus klar, warum ſich Spartacus nach der Südſpitze Italiens gezogen, und daß er nur nach Bruttien gegangen, um Sicilien ſo nahe als möglich zu ſein.
Schrecken erfüllte das Herz des römiſchen Feldherrn.
Wenn ihm Spartacus entſchlüpfte, ſo war es mit ſeinem Kriegsruhm und ſeiner ſtaatsmänniſchen Lauf⸗ bahn für immer vorüber.
Pompejus, der nur auf eine große Schlappe lauerte, die ſein Feind Craſſus erleiden würde, löſte ihn dann im Commando ab.
Er ſank dann zur Unbedeutendheit herab und mußte


