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„Ich wäre der Narr, für den Du mich erklärt haſt, wenn ich das freiwillig Gebotene ausſchlagen ſollte!“ erwiderte der Kappadocier lachend.„Wie willſt Du die zweimalhunderttauſend Seſterzien beſchaffen?“
„Mein Begleiter wird ſie in Rom holen!“ ſagte Cäſar, der ſich zuvor durch einen Blick mit Epidius verſtändigt hatte. Willſt Du ihm vergönnen, ans Land zu gehen und nach Rom zu reiſen?“
„Ich werde ihm einen zuverläſſigen Begleiter mit⸗ geben!“ entſchied der Kappadocier.„Sobald mir dieſer das Geld gegeben hat, ſteht der Fortſetzung Deiner Reiſe kein Hinderniß im Wege.“
„Fürchteſt Du nicht, daß der Mann, den Du meinem Diener als Geleitsmann zur Seite gibſt, als Pirat erkannt und aufgegriffen wird, ſobald er den Boden Italiens betritt?“ warf Cäſar ein.
„Er wandelt ſo ſicher in Italien wie wir hier auf dem Meer!“ ſagte der Kappadocier zuverſichtlich.„Nur einer könnte ihn verrathen“ fuhr er dann mit einem beredten Seitenblicke auf Epidius fort,„und für dieſen einen bürgſt Du uns! Kehrt mein Bote aber, wie ich hoffe, mit Deinem Diener und dem Löſegelde unver⸗ ſehrt zurück, ſo will ich ein Uebriges thun und Dir mit meinen Schiffen bis an die Küſte Bithyniens das Geleit geben!“


