Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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er einige Schritte gemacht hatte, ſah er wieder in die Höhe und ſuchte das Mädchen im Gedränge zu er⸗ ſpähen.

In dieſem Augenblicke näherte ſich ihm ein Mann, der um zehn Jahre älter zu ſein ſchien.

Wenigſtens ließ ihn ſein wüſtes, abgelebtes Aus⸗ ſehen um ſo viel älter erſcheinen.

Er war bleich und übernächtig, hatte blutunter⸗ laufene Augen und einen trägen, ſchleppenden Gang.

Er führte ein zahlreiches Gefolge mit ſich, welches ſich mit jenem des Cajus Julius vermiſchte, ſodaß beide Haufen durch einander ſtanden und mit einander fraterniſirten.

Wenn Du Dich wohlbefindeſt, Cajus Julius Cä⸗ ſar, ſo freut es mich! ſagte der Aeltere zu dem Jün⸗ gern, indem er ihm die Hand reichte.Was feſſelt Dich an dieſe Stelle, während Alles dem Thore zueilt, von der Begierde getragen, den anmuthigen Pompejus zu ſehen, der ſchon zu lange dem großen Alexander ähnlich ſah, als daß ihm der Ruhm und die Ehren Alexander's auf die Länge hätten entgehen können?

Es lag ein feiner Hohn in der Anſpielung, welche der Sprecher auf die bekannte Aehnlichkeit des Pompejus mit Alexander von Macedonien machte, die ſo augen⸗ fällig und jedem Kinde in Rom geläufig war, daß

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