Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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kaum ſechzehnjährige Weſen erblickte, das die Schätze Babylons hütete, blieb gewiß ſtehen, und hatte er an⸗ ders Geld in ſeinem Beutel, ſo trat er auch heran und legte ſich etwas von dem bunten Waarenlager zu, ſelbſt wenn kein dringendes Bedürfniß den Ankauf rechtfertigte.

Während der Bäcker vor dem Hauſe, das gegen die Nachbarhäuſer etwas zurückſtand und in die Reihe der⸗ ſelben mit einer Art von Arkade eintrat, unter welcher der alte Epidius ſein Geſchäft etablirt hatte, ſeine Waare ausrief und durch ſeine Stentorſtimme die die⸗ ſer Waare bedürftigen Leute ſogar an die unregelmäßi⸗ gen Fenſter der obern Stockwerke rief, die keine ſo gleichartige Reihe bildeten wie die Fenſter der drei untern Stockwerke, trat Epidius an ſeine Tochter mit den Worten heran:

Weißt Du, Urbilia, daß heute Nacht wieder ein Unfug in unſerer Straße vorgefallen iſt? Es lebt ſich doch traurig in dieſem Rom. Nicht nur, daß man hier ſo viel an Miethzins für ein paar kleine Stuben in der finſtern Plautiniſchen Straße zahlen muß, daß man dafür auf dem Lande ein Haus ſammt Gärtchen als freies Eigenthum erhalten könnte, ſo iſt man auch noch ſeines Lebens nicht ſicher!

Die Reichen haben es beſſer, mein Vater! ſagte