Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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bemüht haben, die koſtbare Waare los zu werden, denn heute war ein Tag, an welchem das reiche Rom an ſeinen Gebäuden und an ſeinen Frauen zur Schau trug, was es ihnen an Pracht und Schmuck in den letzten Tagen nur immer aufzudrängen vermocht hatte.

Heute ſchienen die prachtvollen Lorbeer- und Pla⸗ tanengänge des Marsfeldes ihre Fortſetzung bis in das Innere der Stadt gefunden zu haben.

An die großen, mit luſtigem Vogelgeſang angeftllten Gärten, welche die Paläſte der ſtattlichen Via Lata und der daranſtoßenden breiten und bequemen Straßen umgaben und ſich zwiſchen die ſäulengetragenen Hallen, Kuppeln und Giebeldächer wohlthuend einſchoben, ſchloſ⸗ ſen ſich die in hängende Gärten umgewandelten Dächer und Balkone an.

Der bis zu den Wolken ragende Koloß des Amphi⸗ theaters war grün überkleidet, die Mauergemälde, welche die Wände der Hallen und Tempel zierten, waren mit Laubgewinden umgeben und ganze Lorbeerwälder ſchie⸗ nen ſich aus der lieblichen Gegend von Capua nach Rom verpflanzt zu haben, um die Ueberwölbung des Pantheons, die Ehrenſäulen, das Forum des Friedens und den Tempel der Göttin Roma zu ſchmücken.

Und zwiſchen dem friſchen Grün ſprühten allerorten ſchlanke Waſſerſtrahlen in die Höhe; die kleinen Seen,

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