norgen,“ ol um⸗ ant wei⸗ e Sheiſe Abend,
ieder bi eres, als bedauetn ef einge⸗ m gulen
er das linnen Milis
und
me ſhr — aber denſchaft met fiſt nutig⸗
— 389—
Streich war gut angelegt, aber meine Tochter, das Kernmaͤdel, laͤßt ſich nicht ſo leicht anfuͤhren, war ſelbſt bei Madame Baucis— was ich zwar nicht ver⸗ rathen ſollte— und da hat ſie denn eine ſehr verſtaͤndige Perſon gefunden, die ſich freut uͤber Ihr Gluͤck und meiner Tochter geſagt hat, wie ſehr Sie ſie lieben;— aber ſo geht es den Vätern, waͤhrend ich mir Muͤhe gebe Euch zu vereinigen, ſeid Ihr hinter meinem Ruͤcken ſchon laͤngſt mit einander einig.“
Dr. Philemon war wie vom Blitz getroffen. Alſo waren ſeine fein angelegten Operationen vereitelt— und durch wen?— durch ſeine Geliebte ſelbſt, welcher er das Opfer bringen wollte. Zum erſten Male war Dr. Philemon gegen ſeine Geliebte in hohem Grade aufgebracht— denn ſie hatte ihn faſt in die Lage ge⸗ bracht, aus purer Verlegenheit eine Andere heirathen zu muͤſſen. Mit Muͤhe gewann er ſo viele Geiſtesge⸗ genwart, um die Vaterfreude ſeines Protectors herab⸗ zuſtimmen und ſich weiteren Explicationen zu entziehen.
„Ach, verehrter Herr Medicinalrath,“ ſagte er, nachdem er einige Faſſung gewonnen,„leider ſind wir noch nicht ſo weit— es walten noch andere ſchwere Hinderniſſe ob, welche beſeitigt werden muͤſſen, Hin⸗ derniſſe, welche ich in dieſem Augenblicke nicht namhaft machen kann, und welche augenblickliche Schritte er⸗ forderlich machen.“
Dr. Milius nahm dieſe Bemerkung ſehr verdrieß⸗ lich auf, er ſah ſeinen präſumtiven Eidam mit einem


