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Sie zeichnete ihn unter Allen aus, und auf ihn zugehend, ohne ſich um die Bewunderung der Menge zu bekümmern, ſagte ſie:
„Meiſter, ſind Sie mit mir zufrieden?“
„Du ſingſt die Muſik, wie Gott ſie dictirt und wie Weber ſie ſchreibt, meine Tochter, d. h. tadellos.“
Dieſe einfache und ehrfurchtsvolle Huldigung, welche der Alte dem jungen Mädchen darbrachte, wurde von der Menge ſo gut begriffen, daß Jeder⸗ mann das Haupt entblößte und ſich verbeugte, als ſie vorüberging.
Sie aber nahm den Arm ihres alten Lehrers und verſchwand mit den Worten:
„Warum hat mich Colombeau ſtatt zu ſterben, nicht wie Othello die Desdemona erſtickt?“
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CXXXIII. Schluß.
Für diejenigen unſerer Leſer, welche die epiſo⸗ diſchen Perſonen dieſer Geſchichte intereſſirt haben ſollten, wollen wir das Buch nicht ſchließen, ohne ſie kurz, aber vollſtändig über ihr Schickſal zu beruhigen.
Jean Taureau(Ehre der Kraft!) hat vollſtän⸗ dig auf Fifine verzichtet und iſt nunmehr Beſitzer eines baumloſen Gartens in Colombes. Dieſe er⸗ an einem Carneval⸗Abend, als ſie von der
ourtille herabging, einen ſchweren Schlag. Au⸗ genblicklich nach dem Hoſpital Saint Louis gebracht, ſtarb ſie dort einige Tage ſpäter.


