LXXXI.
Was Herr Gerard fand, oder vielmehr nicht fand, als er nach Vanvres kam.
Allein und zu dem melancholiſchen Trott zweier kreuzlahmer Pferde verdammt, ſtürzte ſich Herr
Gerard in ein Meer von Vermuthungen.
Sein erſter Gedanke war, zu Herrn Jackal zu eilen und Satisfaction für den ſchlechten Spaß, den ihm ſein Agent geſpielt, von ihm zu fordern.
Aber Herr Jackal ſchlug gewöhnlich, wenn er mit dem würdigen Herrn Gerard ſprach, einen ungemein ſpöttiſchen Ton an, der dieſem ſo unbehaglich zu Muthe machte, daß die Augenblicke, die er bei dem Chef der Sicherheitspolizei zubrachte, genau genom⸗ men, die peinlichſten ſeines Lebens waren.
Und was für eine Rolle würde er ſpielen? Die eines maulenden Schulknaben, der einen ſeiner Ka⸗ meraden bei dem Lehrer verklagt.
Denn ſo weit auch Herr Gerard den Titel Ka⸗ meraden in Beziehung auf Gibaſſier von ſich ab⸗ wies, er mußte ſich dennoch geſtehen, daß je ferner und weiter er ihn von ſich werfe, deſto ſchwerer würde er, gleich dem Felſen der Siſyphus, auf ihn herabfallen.
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