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Der General Becker erwartete die Entſchließung des Kaiſers.
Der Kaiſer gab ihm mit der größten Ruhe den Brief zurück.
„Was gebietet Seine Majeſtät?“ fragte der Graf
„Laſſen Sie den Befehl, den man Ihnen ge⸗ geben, vollziehen.“
Der General Becker ließ den Befehl auf der Stelle vollziehen.
Am Abend berief man den General nach Paris: er ging um acht Uhr ab.
Napoleon wollte nicht vor der Rückkehr des Ge⸗ nerals zu Bette gehen. Er wünſchte zu wiſſen, was zwiſchen dieſem und dem Kriegsminiſter vorgegan⸗ gen war.
Um elf Uhr kam der General zurück.
Der Kaiſer ließ ihn ſogleich zu ſich rufen.
„Nun,“ fragte er ihn, ſobald er ihn erblickte, „was trägt ſich in Paris zu?“
„Seltſame Dinge, Sire, welche Eure Majeſtät kaum glauben wird.“
„Sie irren ſich, General: ſeit 1814 bin ich von der Ungläubigkeit geheilt. Sagen Sie alſo, was Sie geſehen haben.“
„Geſehen! ja, Sire, man ſollte glauben, Eure Majeſtät habe die Divinitationsgabe. Als ich in das Hotel des Miniſters kam, begegnete ich einer Perſon, welche vom Fürſten wegging, und der ich Anfangs keine große Aufmerkſamkeit ſchenkte.“
„Und wer war dieſe Perſon?“ ſagte Napoleon ungeduldig.


