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verbindlich, und dann weiß man, was die Macht der Gewohnheit iſt.
„Herr General!
„Ich habe die Ehre, Ihnen beifolgend einen Be⸗ ſchluß zu überſenden, welchen die Regierungs-Com⸗ miſſion dem Kaiſer Napoleon zu eröffnen Sie beauf⸗ tragt, wobei Sie Seiner Majeſtät bemerken wollen, die Umſtände ſeien ſo gebieteriſch geworden, daß ſie ſich ganz nothwendig zur Abreiſe entſchließen müſſe, um ſich nach der Inſel Air zu begeben.
„Dieſer Beſchluß iſt ſowohl im Intereſſe der Per⸗ ſon des Kaiſers als des Staates, der ihm theuer ſein muß, gefaßt worden.
„Sollte der Kaiſer bei der Notification, die Sie ihm von dieſem Beſchluſſe machen werden, keine Ent⸗ ſchließung faſſen, ſo würden Sie die thätigſte Ueber⸗ wachung üben, ſowohl, daß ſich Seine Majeſtät nicht aus Malmaiſon entfernen kann, als auch um jedem Verſuche gegen ſeine Perſon zuvorzukommen. Sie werden ſodann alle Zugänge bewachen, welche gegen Malmaiſon von allen Seiten münden. Ich ſchreibe dem Inſpecteur der Gendarmerie und dem Comman⸗ danten des Platzes Paris, daß ſie zu Ihrer Verfü⸗ gung die Gendarmerie und die Truppen ſtellen, die Sie verlangen dürften.
„Ich wiederhole Ihnen, Herr General, daß die⸗ ſer Beſchluß ganz für das Intereſſe des Staats und für die perſönliche Sicherheit des Kaiſers gefaßt wor⸗ den iſt. Seine raſche Ausführung iſt unerläßlich; das Schickſal Seiner Majeſtät und ihrer Familie hängt davon ab.


