laßt uns anlegen, und das Uebrige iſt meine Sache. Auf, meine Kinder, vorwärts, und es lebe Frankreich!“
Ein ungeheurer Ruf:„Es lebe Frankreich!“ ſchien ſich aus dem Schooße des Meeres zu erheben und dem Engländer zu verkündigen, der Kampf werde ſogleich wieder beginnen.
Zu gleicher Zeit manövrirte die Schöne Thereſe, 4 um den Vortheil des Windes zu erlangen.
Das Reſultat hievon war, daß, indeß ſie An⸗ fangs den Anſchein hatte, als entfernte ſie ſich von der Calypſo, in einem gegebenen Augenblicke, und da ſie fühlte, ſie habe den Wind hinter ſich, die Schöne Thereſe gerade dem Feinde zuſegelte und über ihn herfiel, wie der Seeadler über ſeine Beute.
Bewunderungswürdig bei der Mannſchaft des Capitäns Herbel war ihr paſſiver Gehorſam.
Hätte der Capitän befohlen, geraden Weges nach Makſtröm zu ſegeln,— nach dieſem berüchtigten Schlunde der ſcandinaviſchen Mährchen... 6 der die Dreidecker ſo leicht verſchlingt, als Saturn ſeine Kinder verſchlang,— der Steuermann wäre
unmittelbar nach Malſtröm gefahren.
Was befohlen war, wurde buchſtäblich vollzogen.
Pierre Berthaut ſandte zwei Hagelſchüſſe beinahe zu gleicher Zeit ab, wo die Schöne Thereſe die Backbordſalve von ihrem Feinde erhielt; dann don⸗ nerte ihre Backbordſalve ebenfalls; hiernach, und ehe es der Calypſo, von Schmerzen ergriffen, wie ſie war, einfiel, zu drehen, um ihr ihre Steuerbord⸗ ſalve zuzuſenden, eilte das Bugſpriet der Schönen Thereſe, mit Menſchen beladen wie eine Weinrebe mit Trauben, in die Wände des großen Maſts, wäh⸗


