Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Die Hände in ſeiner Taſche und in einer Sammt⸗ jacke, wie ein bürgerlicher Löwe von St. Malo, der auf dem Hafendamme ſpazieren geht, inſpicirte Ca⸗ pitän Herbel das Schiff, richtete an jede Gruppe kleine Zeichen der Zufriedenheit und verſchenkte eine ungeheure Carotte Tabak, deren Ende aus ſeiner Taſche hervorſtand, wie der Kopf einer ſich aufrich⸗ tenden Schlange.

Als ſodann die Inſpection beendigt war, ſagte er:

Meine Kinder, Ihr wißt, ich werde wahrſchein⸗ lich früher oder ſpäter heirathen.

Nein, Capitän, wir wußten das nicht.

Nun, ſo ſetze ich Euch davon in Kenntniß.

Unſern Dank, Capitän, ſprachen die Matroſen. Wann iſt die Hochzeit!

Oh, was das betrifft, das weiß ich noch nicht; doch Eines weiß ich.

Was, Capitän?

Daß ich, wenn ich heirathe, ganz gewiß mit Madame Herbel einen Knaben zeuge.

Wir hoffen es wohl, ſagten lachend die Ma⸗ troſen.

Gut, meine Söhne, ich verſpreche Euch, der Zweite, der auf das Verdeck der Calypſo ſpringt, wird der Pathe dieſes Jungen ſein.

Und der Erſte? fragte der Pariſer.

Der Erſte? antwortete der Capitän,ich werde ihm mit einem Artſtreiche den Schädel ſpalten: ich höre nur, wo ich bin, Niemand paſſirt vor mir. Und wohl verſtanden, meine Kinder, zieht das große Segel, die Brigante und den fliegenden Klüver auf,

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