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kannte einen von ſeinen Lieblingsmatroſen, Pierre Berthaut, Sohn des alten Berthaut, der ihn zehn Jahre früher als Flüchtling im Hafen von Beau⸗ mont aufgenommen hatte.
„Ah! Du biſt es,“ ſagte er lachend, indem er ihm auf die Schulter klopfte.
„Ja, Capitän, ich bin es,“ antwortete der junge Mann, das Lachen durch ein Lachen erwiedernd, wo⸗ bei er eine doppelte Reihe herrlicher Zähne zeigte.
„Und Du glaubſt, es wolle mit uns ſprechen?“
„Ei! das iſt meine Idee!“
„Nun wohl, mein Junge, benachrichtige den Bat⸗ teriechef, wir haben ein verdächtiges Segel im Ge⸗ ſichte, damit er ſich in den Stand ſetzt.“
Pierre tauchte in eine Lucke und verſchwand.
Der Capitän ſchaute empor und rief:
„He! Pariſer!“
„Capitän!“
„Welchen Gang hat das Schiff?“
„Ganz militäriſch, Capitän, und obgleich es nicht möglich iſt, ſeine Flagge zu ſehen, würde ich für ein Goddamer ſprechen.“
„Ihr hört Kameraden? iſt Einer unter Euch, der die geringſte Luſt hat zurückzukehren, und eine Tour auf die Pontons zu machen?“
Fünf bis ſechs Matroſen, welche die engliſche Gaſtfreundſchaft gekoſtet hatten, antworteten einſtimmig:
„Ich nicht! ich nicht, tauſend Donner!“
„Nun denn, wir wollen vor Allem ſchauen, ob man es auf uns abgeſehen hat, und ſind wir in ſeinen Abſichten ſicher, ſo wollen wir ihn mit den unſern bekannt machen. Zieht alle Segel der Schönen
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