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der der Capitän in ihrem Wachsthume mit wahrem Intereſſe gefolgt war, wobei er ſich ſagte:
„Derjenige, welchem dieſes Schiff gehören würde, ganz gehören, mit zwölf Mann Equipage in Friedens⸗ zeiten, um Handel mit Indigo und Cochenille zu treiben, und hundert und fünfzig Mann in Kriegs⸗ zeiten, um auf die Engländer Jagd zu machen, hätte Recht, den König von Frankreich einſt als ſeinen Vetter zu betrachten.“
Als Pierre Herbel ſeine Commiſſion, ſeinen Credit von fünfmalhunderttauſend Franken und ſeine Er⸗ laubniß, auf der Rhede von Breſt auszurüſten, hatte, ging er mit mehr Beharrlichkeit als je auf der Werfte umher, wo ſich wie eine Seeblume die Schöne Thereſe erſchloß.
Pierre Herbel hatte die Brigg mit dem Namen des Mädchens, das er liebte, getauft.
Es brauchte nicht lange, um den Handel abzu⸗ ſchließen: der Capitän kaufte, im Namen der Regie⸗ rung, den Erbauern die Brigg ab, und konnte folg⸗ lich das Uebrige ihrer Conſtruction, nämlich ihr Maſt⸗ werk und ihr Takelwerk leiten.
Nie hatte ein Vater für ſeine einzige Tochter, welche ihre erſte Communion machen ſoll, die Co⸗ quetterien, welche Pierre Herbel für ſeine Brigg hatte.
Er maß ſelbſt die Länge und die Dicke der Ma⸗ ſten und die Ragen; er kaufte ſelbſt auf dem Markte von Nantes das für ihr Segelwerk beſtimmte Tuch; er ließ unter ſeinen Augen das Kupfer nageln, das ihren Gürtel bilden ſollte, und ließ ihr lebendes Werk
dunkelgrün anmalen, ſo daß ſich in einiger Entfer⸗
nung der Schiffskörper mit den Wellen vermengt


