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entweichſt, machſt Du noch Gefangene! Das iſt Deine Sache! Ein ſchöner Seemann, und eine hübſche Schlupe, bei meiner Treue! Die Schlupe iſt fünf⸗ undzwanzigtauſend Livres wie einen Liard werth: fünftauſend Franken Jedem.“
„Pitcaern iſt nicht Gefangener,“ entgegnete Herbel.
„Wie, Pitcaérn iſt nicht Gefangener?“
„Nein, und ſeine Schlupe wird nicht verkauft werden.“
„Warum nicht?“
„Pitcaern iſt in die Falle gerathen, weil er Bretaniſch ſpricht und ein gutes Herz hatte; ein dop⸗ pelter Grund, daß wir ihn als Landsmann be⸗ handeln.“
Herbel winkte ſodann dem Walliſer und ſagte niederbretaniſch zu ihm:
„Komm hierher, Pitcasrn.“
Pitcaern hatte nichts Beſſeres zu thun, als zu gehorchen, und er gehorchte; doch traurig, wider Willen, und trotzend wie ein Bullenbeißer, der ſeinen Meiſter gefunden hat.
„He!“ rief Herbel,„alle Niederbretagner mögen hierher kommen.“
Es bildete ſich ein großer Kreis.
„Meine Freunde,“ ſprach Herbel, indem er ihnen Pitcaern vorſtellte,„das iſt ein Landsmann, dem wir heute ein gutes Mahl geben müſſen, denn er kehrt morgen früh nach England zurück.“
„Bravo!“ riefen alle Seeleute, indem ſie Pitcaern die Hand reichten.
Pitcaern begriff das nicht; er glaubte, er ſei in


