Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Pitcaern hatte begriffen, war aber nicht getröſtet; nur gelobte er ſich fortan, denjenigen zu mißtrauen, welche Gäliſch mit ihm ſprechen würden.

So oft man ein Schiff im Angeſichte hatte, zwang man Pitcasrn, ins Zwiſchendeck hinabzugehen. Man hatte ſehr oft Schiffe im Angeſicht. Doch das Fahrzeug war von engliſcher Conſtruction; es führte ein weſentlich britiſches Segelwerk; es hatte an ſeiner Gabel die drei Leoparden von England, den Löwen von Schottland, die Leier von Irland und ſogar die drei Lilien von Frankreich, die erſt zwanzig Jahre ſpäter verſchwanden.

Es ließ ſich unmöglich annehmen, eine franzö⸗ ſiſche Nußſchale wage ſich ſo unter die engliſchen Kreuzer, und Niemand fiel es ein, fünf franzöſiſche Gefangene in dieſen ſo ruhig auf dem Verdecke lie⸗ genden Matroſen zu ſehen, die es dem Winde und den Segeln überließen, ihre Arbeit zu verrichten. Man ſegelte in der That vor dem Winde, und man brauchte ſich um nichts zu bekümmern.

Am andern Morgen, das heißt vierundzwanzig Stunden nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Portsmouth, erblickte man deutlich das Cap de la

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Es handelte ſich darum, den Wind zu preſſen, um es nicht zu umſchiffen, ſonſt gerieth man in die Archipele der Inſeln Aurigny, Guerneſey, Jerſey, engliſche Beſitzungen ſeit Heinrich I., und unbequeme Wüſteneien unſerer Küſten.

Man preßte den Wind und ſegelte gerade auf Beaumont zu.

Es wäre ſchwer, die Gefühle auszudrücken, die