Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Mittlerweile hatte man Pitcaern geknebelt und gebunden.

Nun, ſprach Pierre Herbel,nun handelt es ſich darum, ſich wieder zu erwärmen, ſeine Kleider trocken zu machen, nachzuſehen, ob in dieſer ſeligen Schlupe ſich nicht etwas findet, was man unter die Zähne ſchieben könnte, und ſich bereit zu halten, bei Tagesanbruch aus dem Hafen auszulaufen.

Warum nicht ſogleich? fragte der Pariſer.

Weil man nicht aus dem Hafen ausläuft, Pa⸗ riſer, ehe das Admiralsſchiff das Thor durch einen Kanonenſchuß geöffnet hat.

Das iſt richtig, antworteten im Chor die Flüchtlinge.

Einer von den vier Gefährten wurde als Schild⸗ wache auf das Bugſpriet geſtellt, und die drei ande⸗ ren zündeten das Feuer wieder an, das in der Ka⸗ jüte ſchlummerte.

Zum Unglücke trockneten die von Seewaſſer durch⸗ näßten Kleider nicht leicht. Man ſuchte auf allen Seiten, und man fand Hemden, Hoſen und Kittel, die den Freunden von Pitcaern gehörten; man be⸗ kleidete ſich wieder, ſo gut man konnte, und war in dieſe ernſte Beſchäftigung vertieft, als man die Stimme der Schildwache rufen hörte:

He! da unten! Jedermann aufs Verdeck!

In einem Augenblicke waren die drei Gefährten an dem Poſten, zu dem man ſie berief.

Nicht ohne Grund hatte man ſie kommen laſſen:

man ſah drei bis vier leuchtende Punkte heranrücken,