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doch ohne ihm etwas zu Leide zu thun,“ ſagte Pierre Herbel.
Und gegen Pitcaérn fuhr er fort:
„Mein lieber Pitcaern, Du mußt uns dieſe kleine Liſt verzeihen; wir ſind keine engliſchen Deſerteurs, ſondern Franzoſen, die von den Pontons entweichen; wir entlehnen nun von Dir Deine Schlupe, um eine kleine Fahrt nach Frankreich zu machen: ſobald wir in Saint⸗Malo oder in Saint-Brieuc ſind, biſt Du frei.“
„Aber,“ fragten die Flüchtlinge,„wie kommt es, daß die Mannſchaft einer engliſchen Schlupe Nieder⸗ bretaniſch ſpricht?“
„Nicht die Mannſchaft der engliſchen Schlupe ſpricht Niederbretaniſch, ſondern wir ſprechen Gäliſch.“
„Nun bin ich gerade ſo weit als vorher,“ ſagte der Pariſer.
„Liegt Dir daran, eine Erklärung zu haben?“ fragte Herbel, während er Pitcaern, man muß ihm dieſe Gerechtigkeit widerfahren laſſen, mit aller Be⸗ hutſamkeit knebelte.
„Ich geſtehe, das wäre mir nicht unangenehm.“
„Nun wohl, ich will Dich alſo lehren, was man mich im Collége gelehrt hat.“
„Lehre mich.“
„Die Engländer von Wallis ſind ganz einfach eine Colonie von Niederbretagnern, welche vor acht bis neunhundert Jahren aus Frankreich ausgewan⸗ dert iſt, und die Mutterſprache rein und unverdorben bewahrt hat; darum ſprechen die Gäliſchen Breta⸗ niſch, und die Bretagner ſprechen Gäliſch.“
„So iſt es, wenn man ſtudirt hat!“ ſagte der


