Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

176

Mathieu, da er ſich verwundet ſah, ſchwamm gegen links und zieht ſie nun nach ſich.

Es lebe Numero 5! ſagte der Pariſer;bin ich wieder auf dem Lande, ſo gelobe ich, einen tüch⸗ tigen Schluck auf ſeine Geſundheit zu trinken.

Kein Wort mehr, und vorwärts, ſprach Her⸗ bel;Jeder von uns wird ſeinen ganzen Athem nöthig haben; verſchwenden wir ihn alſo nicht.

Man ſchwamm immer weiter, wobei Herbel die Spitze der Colonne bildete.

Nach einem Stillſchweigen von zehn Minuten, in denen man eine Viertelmeile zurückgelegt zu haben ſchätzen konnte, ſagte Herbel:

Scheint Euch nicht, daß die See ſchwieriger wird? Werde ich müde, oder ſollten wir gegen rechts abgefallen ſein?

Links! links! ſagte der Pariſer;wir ſind im Schlamme.

Wer hilft mir? ſagte einer von den Schwim⸗ mern;ich fühle mich gepackt.

Gib mir die Hand, Kamerad, ſagte Herbel; diejenigen, welche ſchwimmen können, mögen uns an ſich ziehen.

Herbel fühlte ſich am Fauſtgelenke gepackt; ein gewaltiger Stoß machte ihn gegen links treiben, er zog den im Schlamme ſteckenden Gefangenen mit ſich.

Ah! bei meiner Treue, ſprach dieſer, als er ſich wieder in einem etwas flüſſigen Waſſer befand, nun geht es beſſer. Ertrinkend ſterbend, gut: das iſt der Tod eines Seemannes; doch im Schlamme ſterben, das iſt der Tod eines Gaſſenfegers.

c