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Hinter ihnen, an Bord des Ponton, entſtand ein ungeheurer Tumult; der Schuß der Schildwache hatte Lärm gemacht; fünf bis ſechs Schüſſe wurden aufs Gerathewohl gefeuert; die Flüchtlinge hörten die Ku⸗ geln pfeifen, doch keiner derſelben wurde getroffen.
Eine Barke wurde ins Meer geſetzt mit der Ge⸗ ſchwindigkeit, welche dieſe Art von Manveuvre be⸗ zeichnet; vier Ruderer ſprangen hinein; vier Soldaten und ein Sergeant ſtiegen nach ihnen hinab, mit ge⸗ ladenen Gewehren, die Bajonnete auf der Flinte, und die Barke fing an, den Flüchtlingen nachzu⸗ ſetzen.
„Verzettelt Euch, wenn Ihr wollt,“ ſagte Herbel, „und Glück zu!“
„Gut!“ erwiederte der Pariſer,„das iſt unſer letztes Mittel.“
Die Barke ſprang auf den Wellen. Ein Ma⸗ troſe, der auf dem Vordertheile ſtand, trug eine
Fackel, die ein Licht auswarf, daß man eine Barbe von einer Goldbraſſe unterſcheiden konnte. Sie rückte gerade in Verfolgung der Flüchtlinge vor.
Plötzlich hörte man links von der Barke einen Schrei. Man hätte glauben ſollen, es ſei die Klage eines Meergeiſtes.
Die Ruderer verdoppelten ihre Anſtrengung, dann hielt die Barke an.
„Zu Hülfe! zu Hülfe! ich ertrinke!“ rief eine Stimme mit dem Ausdrucke der tiefſten Angſt.
Die Barke drehte ſich, änderte ihre Richtung, und wandte ſich nach der Seite, von wo die Stimme am.
„Wir ſind gerettet,“ ſagte Herbel;„der brave


