Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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ſeine Mittel; ſodann als ſeine Mittel erſchöpft waren, wandte er ſich an ſeinen Vater. Ich weiß nicht, wie es der Vater machte, um ihn zu unterſtützen; er gab ihm ſicherlich kein Geld, denn er hatte keines; wahr⸗ ſcheinlich aber gab er ihm ſeine Unterſchrift. Die Unterſchrift eines ehrlichen Mannes, der keinen Sous Schulden hat, das discontirt ſich— mit Verluſt, ich weiß es wohl, doch das dis contirt ſich.— Nun wird der Vater, am Verfal ltage, trotz ſeines guten Willens, nicht bezah⸗ len können; ſo daß eines Tages bei der Rückkehr von der Spazierfa hrt unſer Livreebedienter unſerm jungen Mann auf einem ſilbernen Brette einen Brief über⸗ reichen wird, der ihm ankündigt, ſein Vater ſei in der Rue de la Clef, und iſt man einmal dort, Du weißt, Petrus, ſo iſt man für fünf Jahre dort.“

„Mein Oheim! mein Oheim!“ rief Petrus.

„Nun was?“ fragte der General.

„Ohl ich bitte, haben Sie Mitleid!“

„Mitleid? Ah! ah! mein Lieber, Sie begreifen alſo, daß es Ihre Geſchichte iſt. oder ungefähr, was ich Ihnen erzähle?“

„Mein Oheim,“ ſagte Per us,„Sie haben Recht, ich bin ein Narr, ein Hoffärtiger, ein Wahnſinniger!“

„Sind Sie nicht ſchlimmer als Alles dies?“ ſprach der Graf mit einer Strenge, in die ſich eine gewiſſe Traurigkeit miſchte.„Weil Ihr Vater einſt um den Preis ſeines Blutes ein Vermögen beſaß, das Ihnen als Edelmann zu leben erlaubt hätte, wäre vieſes Edelmannsleben in einer Zeit, wo die Arbeit eine Pflicht für jeden Bürger iſt, nicht gleichbedeutend mit Nüßigang, folglich mit Schande geweſen; weil Sie Ihr Vater, der dreißig Jahre auf dem harten

Dumas, Salvator. IMI.