Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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XXXV.

In welchem man in dem Momente, wo man es am wenigſten erwartete, eine neue Perſon eintreten ſieht.

„Von dieſem Augenblicke an,“ fuhr der Graf fort,„war unſer junger Mann lancirt. Der Muſika⸗ lienhändler hätte gern die angefangene Ausbeutung fortſetzen mögen; doch was unſer junger Mann nicht ſah, machten ihn ſeine Freunde ſehen, und wie groß auch ſeine Beſcheidenheit war, er begriff am Ende, daß er mit ſeinen eigenen Flügeln fliegen konnte. Und in der That, von dieſer Zeit an gingen Studien für das Klavier, Lectionen, Concerte mit gleichen Schritten vorwärts, und der junge Mann gelangte mit dreiundzwanzig bis vierundzwanzig Jahren dahin, daß er ſechstauſend Franken jährlich verdiente, das heißt das Doppelte von dem, was ſein Vater mit fünfzig Jahren ſich erwarb.“

„Der erſte Gedanke, der ſich nun dem Herzen des jungen Mannes bot,— denn er hatte ein gutes Herz,— war, ſeinem Vater wieder zu erſtatten, was ſein Vater für ihn ausgegeben hatte. Er hatte lange mit ſiebzehnhundert Franken jährlich gelebt, er konnte alſo großartig mit dreitauſend leben. Er war alſo im Stande, ſeinem Vater dreitauſend Franken jähr⸗ lich zurückzugeben. Seinem Vater, der ſich für ihn jede Entbehrung auferlegt hatte, würde es fortan an nichts mehr fehlen.“

„Sodann würden ſich die Einnahmen verdoppeln; es würde ein Gedicht kommen, er würde die Muſik

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„