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geben. Der junge Mann ſchaute den vermeſſenen Muſikalienhändler mit Schrecken an. Ein Concert geben, war indeſſen der Gegenſtand ſeiner heißeſten Wünſche. Doch er hatte ſagen hören, die Koſten eines Concertes belaufen ſich wenigſtens auf tauſend Franken. Wie eine ſolche Speculation wagen? Schlug das Concert fehl, ſo war er zu Grunde gerichtet; nicht nur er, ſondern auch ſein Vater!... Damals fürchtete ſich unſer junge Mann noch, ſeinen Vater zu Grunde zu richten.“
Petrus ſchaute den General an.
„Der Dummkopf, nicht wahr?“ fuhr dieſer fort.
Petrus ſchlug die Augen nieder.
„Gut! nun haſt Du mich unterbrochen, und ich weiß nicht mehr, wobei wir ſind,“ ſagte der General. „Wir waren beim Concert, mein Oheim; der junge Muſiker befürchtete nicht auf ſeine Koſten zu kommen.“
„Ganz richtig... Der Muſikverleger erbot ſich edelmüthig, Alles zu übernehmen— immer auf ſeine Gefahr. Die Entrées, die ihm ſeine Muſik in den erſten Salons von Paris gewährte, gaben ihm Hoff⸗ nung, eine Anzahl Billets unterzubringen. Er brachte tauſend zu fünf Franken unter und ſandte davon großmüthig fünfzehn dem Concertgeber: das war für ſeine Familie und für ſeine Freunde.
„Es verſteht ſich von ſelbſt, daß der gute Vater ſeinen Platz auf der erſten Bank hatte. Dies eral⸗ tirte ohne Zweifel unſern Debutanten, denn er that Wunder. Sein Succeß war ungeheuer; der Unter⸗
nehmer hatte zwölfhundert Franken Koſten und ſechs„
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tauſend Franken Einnahme.“
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