Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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reſſen betraut hatte, nicht gefährden wollte, war er bei ſeiner dritten Auflage, als er ihm ſagte, es blei⸗ ben noch tauſend von der erſten im Magazin. Er willigte indeſſen ein, ihm ſeine zweite Etude auf ſeine Gefahr drucken zu laſſen; die dritte mit Theilung beim Nutzen. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß nie eine Theilung ſtattfand. Im Ganzen aber wurde der Effect hervorgebracht, und der Name unſeres jungen Mannes fing an in den Salons in Umlauf zu kommen.

Man machte ihm den Vorſchlag, Lectionen zu geben. Er lief zu ſeinem Herausgeber und fragte ihn um Rath. Er fand, wenn er drei Franken für die Marke fordere, mache er maßloſe Prätenſionen; der Herausgeber ſetzte ihm aber auseinander, die Leute, welche drei Franken geben, können auch zehn geben; Alles hänge von den Anfängen ab, und er ſei ein zu Grunde gerichteter Menſch, wenn er ſich zu weniger als zehn Franken die Stunde ſchätze.

Aber, mein Oheim, ſagte Petrus, der mit viel Aufmerkſamkeit zugehört hatte, und von einer ge⸗ wiſſen Aehnlichkeit betroffen war,wiſſen Sie, daß dieſe Geſchichte große Aehnlichkeit mit der meini⸗ gen hat?

Du findeſt? erwiederte der Graf mit ſeinem ſpöttiſchem Lächeln;warte, Du wirſt das ſogleich beſſer beurtheilen.

Und er fuhr fort:

Während ſich unſer junger Mann in der Com⸗ poſition verſuchte, erlangte er zugleich eine gewiſſe Stärke in der Execution. Eines Tages machte ihm ſein Herausgeber den Vorſchlag, er ſollte ein Concert

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