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etwas Anderem zu verdanken, als meinen eigenen Mitteln.“
„Ah! Teufel, ich begreife, man hat ein Gemälde Dir beſtellt, und es im Voraus bezahlt?“ „Nein, mein Oheim.“
„Man hat Dich beauftragt, die Rotunde der Ma⸗ deleine zu decoriren?“
„Nein, mein Oheim.“
„Du biſt zum ordentlichen Maler Seiner Maje⸗ ſtät des Kaiſers von Rußland mit zehntauſend Rubel Gehalt ernannt worden?“
„Nein, mein Oheim.“
„Dann haſt Du Schulden?“
Petrus erröthete.
„Du haſt Abſchlagszahlungen dem Sattler, dem Wagenmacher, dem Tapezierer gegeben, und da Du ihnen dieſe Abſchlagszahlungen unter dem Namen Baron Herbel von Courtenah gegeben haſt, da man Dich als meinen Reffen kennt, ſo hat man Dir Cre⸗ dit bewilligt.“
Petrus neigte das Haupt.
„Nun,“ fuhr der Graf fort,„nun begreifſt Du, daß ich, wenn ſich alle dieſe Leute mit ihren Rech⸗ nungen bei mir einfinden, ſagen werde:„„Baron Herbel? Ich kenne ihn nicht.““
„Mein Oheim, ſeien Sie unbeſorgt,“ erwiederte Petrus,„man wird ſich nie bei Ihnen einfinden.“
„Bei wem denn?“
„Bei mir.“
„Ja, und wenn man kommt, wirſt Du im Stande ſein?“
„Ich werde mich einrichten.“
bei
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