Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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war wirklich das Wappen der Courtenay mit einer Krone oder vielmehr mit einer Baronenſchnur darüber.

Das iſt es, das iſt es, murmelte er:ich Graf, ſein Vater, der Seeräuber, Vicomte, er Baron. Es iſt ein Glück, daß er ſich mit der Kronenſchnur be⸗ gnügt und nicht die geſchloſſene Krone genommen hat... Und am Ende, fügte er bei,wenn er ſie genommen hätte, er iſt dazu berechtigt, da unſere Ahnen regiert haben.

Wonach er, einen letzten Blick auf die Pferde, auf die Geſchirre, auf die Volière, auf die Blumen und auf den unter ſeinen Füßen wie Perlen rollen⸗ den Sand werfend, die Treppen ſeines Neffen hin⸗ aufging. Doch im erſten Stockwerke angelangt, blieb er ſtehen, ſtrich mit ſeiner Hand über ſeine Augen, als wollte er eine Thräne abwiſchen, und murmelte!

Mein armer Pierre, ſollte Dein Sohn ein un⸗ redlicher Menſch geworden ſein?

Pierre, das war der Bruder des Grafen Herbel,

derjenige, welchen er bei ſeinen Brummereien mit

dem Titel Jakobiner, Seeräuber beehrte.

In dem Momente, wo der Graf Herbel dieſe Worte vollendete und heimlich die Thränen abwiſchte, von denen ſie begleitet waren, hörte er raſch die

. Treppe herabſteigen, welche vom erſten Stocke in den zweiten führte, während mit ihrem freudigſten Aus⸗

drucke die Stimme ſeines Reffen rief:

Guten Morgen, mein Oheim! guten Morgen, mein lieber Oheim! Warum kommen Sie denn nicht herauf?

Guten Morgen, mein Herr Neffe, antwortete trocken der Graf Herbel.